Fiat auf der IAA 2013

  • Fiat Panda 4×4 Antartica und Fiat Freemont Black Code auf der IAA
  • Fiat 500L Living mit bis zu sieben Sitzen
  • Motorenangebot für die Fiat 500 Family erweitert

Mit der neuen Modellvariante Antartica feiert der Fiat Panda 4×4 auf der Internationalen Automobil Ausstellung in Frankfurt von 14. bis 22. September 2013 seinen 30. Geburtstag. Zweite Neuheit am Messestand von Fiat (Halle 6, Stand A07) ist der Fiat Freemont Black Code, eine besonders exklusive Version des siebensitzigen Familien-Vans.

Im Rampenlicht stehen außerdem drei neu entwickelte Motoren, die innerhalb der Baureihe Fiat 500 für noch mehr Vielseitigkeit sorgen. Eine 77 kW (105 PS) starke Ausbaustufe des revolutionären Zweizylinder-Turbobenziners TwinAir steht für alle Derivate des Fiat 500 zur Verfügung. Den Größten der Modellfamilie – Fiat 500L, Fiat 500L Trekking und Fiat 500L Living – vorbehalten sind eine leistungsstärkere Version des Turbodiesels 1.6 Multijet und der Turbobenziner 1.4 T-Jet. Beide Motoren stellen 88 kW (120 PS) zur Verfügung.

Die kürzlich um den bis zu siebensitzigen Fiat 500L Living erweiterte Baureihe des Fiat 500 ist in Frankfurt außerdem mit zwei weiteren Neuheiten vertreten. Zum ersten Mal öffentlich zu sehen ist das exklusive, zusammen mit dem Lifestyle-Magazine „Gentlemen’s Quarterly” entwickelte Cabriolet Fiat 500C GQ. Einen Blick in die Zukunft wirft der Fiat 500e, der völlig ohne Emissionen fährt. Das von einem Elektromotor angetriebene Fahrzeug ist vorerst ausschließlich im US-Bundesstaat Kalifornien zu haben.

Fiat Panda 4×4 Antartica  – Sondermodell zum 30. Geburtstag

Mit mehr als 400.000 Exemplaren, bis heute drei Modellgenerationen und zahlreichen Sondermodellen genießt der vierradangetriebene Fiat Panda 4×4 seit drei Jahrzehnten eine Ausnahmestellung im Segment der Kleinwagen. Zur Feier des 30. Geburtstages präsentiert die italienische Marke auf der Frankfurter IAA den Fiat Panda 4×4 Antartica.

Das neue Sondermodell ist auf den ersten Blick an der Bicolore-Lackierung zu erkennen: weiß mit schwarzem Dach. Weitere ins Auge fallende Merkmale sind die 15-Zoll-Leichtmetallfelgen im Diamantgrau-Finish, orange lackierte Felgenkappen und Außenspiegelgehäuse, Nebelleuchten, getönte Fensterscheiben sowie ein spezielles Emblem an der B-Säule. Die markante Optik des Fiat Panda 4×4 Antartica setzt sich im Innenraum fort: Die Sitzbezüge sind in den Kontrastfarben Grau und Orange gehalten. Zur Serienausstattung gehören auch die asymmetrisch geteilt umklappbare Rückbank (60/40) und der höhenverstellbare Fahrersitz.

Zwei Motoren stehen für den neuen Fiat Panda 4×4 Antartica zur Wahl, beide sind serienmäßig mit Start&Stop-System ausgerüstet. Freunde des Turbobenziners greifen zum Zweizylinder-Triebwerk TwinAir (63 kW/85 PS). Als Alternative steht der Turbodiesel 1.3 Multijet zur Verfügung, der 55 kW (75 PS) leistet.

Das Sondermodell Antartica bietet die selbe Technologie wie das Basismodell Fiat Panda 4×4, das bereits zahlreiche Auszeichnungen erhalten, darunter der Titel „SUV of the Year 2012″ durch das britische Kult-Magazin „Top Gear”. Der Vierradantrieb baut auf zwei Differenzialen und elektronisch gesteuerter Kraftverteilung („Torque-on-Demand”) auf. Die Vorteile dieses Systems sind vollautomatische Funktionsweise und Wartungsfreiheit.

Darüber hinaus verfügt der neue Fiat Panda 4×4 serienmäßig über das elektronische Fahrstabilitätsprogramm ESP. Darin integriert ist ein elektronisches Sperrdifferenzial ELD (Electronic Locking Differential), das unterhalb von 50 km/h auf Knopfdruck aktiviert werden kann. Droht zum Beispiel beim Anfahren auf rutschigem Untergrund (Schnee, Eis, Matsch, etc.) ein Rad durchzudrehen, bremst die Elektronik dieses Rad gezielt ab und sorgt dadurch für die Kraftübertragung auf die Räder, die gute Haftung aufweisen.

Zusätzlich besitzt der neue Fiat Panda 4×4 Antartica auch die dynamischen und komfort­bezogenen Eigenschaften, mit denen lange und anstrengende Fahrstrecken bequem zurückgelegt werden können. Zu verdanken ist dies vor allem den aufwändigen Radaufhängungen mit einer Verbundlenker-Hinterachse und McPherson-Federbeinen vorne. Speziell auf die Bedingungen abseits befestigter Wege ist das Sechsganggetriebe mit kurz übersetztem ersten Gang des Fiat Panda 4×4 Antartica TwinAir abgestimmt. Zur maximalen Haftung auf jeder Art von Untergrund tragen schließlich auch die speziellen Reifen bei, die im Format 175/65 R15 mit M+S-Profil aufwarten.

Mit 105 PS – neuer TwinAir-Motor für alle Versionen des Fiat 500

Das nach der IAA für alle Modellvarianten des Fiat 500 zur Verfügung stehende TwinAir-Triebwerk mit 77 kW (105 PS) entspricht bereits der zweiten Generation dieses revolutionären Motorenkonzeptes. Kombiniert mit einem Sechsganggetriebe ermöglicht die neue Variante des TwinAir-Motors dem Fiat 500 eine Höchstgeschwindigkeit von 188 km/h und den Spurt aus dem Stand auf 100 km/h innerhalb von 10 Sekunden. Der hohen Leistung, die durch das maximale Drehmoment von 145 Newtonmetern ergänzt wird, stehen ein Verbrauch von nur 4,2 Litern pro 100 Kilometern Fahrt und CO2-Emissionen von lediglich 99 Gramm pro Kilometer gegenüber. Damit erfüllt der Fiat 500 TwinAir schon heute die von der Europäischen Union für 2020 vorgesehenen Grenzwerte.

Kennzeichen des neuen Motors ist die nächste Generation der vollvariablen, elektro-hydraulischen Ventilsteuerung MultiAir. Sie ermöglicht die bedarfsgerechte Steuerung der internen Abgasrückführung (EGR). Dadurch wird die bei Benzinern unter Volllast nötige Gemischanreicherung zur inneren Kühlung reduziert, was sich positiv auf den Verbrauch auswirkt. Im Gegenzug können die Abgase genutzt werden, den Motor nach dem Kaltstart schneller auf Betriebstemperatur zu bringen. Auch dieser Effekt spart Kraftstoff und reduziert den CO2-Ausstoß. Eine ähnliche Wirkung hat die Integration des Auspuffkrümmers in den Zylinderkopf. Die dadurch vom Motorkühlwasser umspülten Abgase treffen mit gesenkter Temperatur auf den Turbolader, was dessen Effizienz deutlich erhöht.

Wie bei den anderen Leistungsstufen des TwinAir-Triebwerks auch kann der Fahrer auf Wunsch per Knopfdruck in den ECO-Modus schalten. Dadurch werden die Leistung auf 72 kW (98 PS) und das maximale Drehmoment auf 120 Newtonmeter begrenzt – zum Beispiel im Stadtverkehr mehr als genug. Zusammen mit dem serienmäßigen Start&Stop-System werden so Verbrauch und CO2-Ausstoß weiter gesenkt.

Eine ganze Reihe von technischen Maßnahmen sichert beim TwinAir-Triebwerk Laufruhe und Akustikkomfort. Dazu gehören eine zur Kurbelwelle gegenläufige Ausgleichswelle, eine Zweimassen-Schwungscheibe sowie umfangreiche Geräuschdämmungsmaßnahmen rund um den Innenraum.

Neuer Turbo-Benziner – Vierzylinder 1.4 T-Jet mit 120 PS

Bis Ende des Jahres stehen zwei neue Motoren für Fiat 500L, Fiat 500L Trekking und Fiat 500L Living zur Verfügung. Die Riege der Benziner ergänzt der Vierzylinder 1.4 T-Jet, der dank Turboaufladung kräftige 88 kW (120 PS) bei 5.000 Touren leistet. Das maximale Drehmoment von 206 Newtonmetern liegt bereits bei einer Drehzahl von 1.750 an.

Mit diesen Daten bietet das Triebwerk 1.4 T-Jet verzögerungsfreies Ansprechen auf Bewegungen des Gaspedals und überzeugende Leistungsentfaltung. Gleichzeitig gewährleistet das serienmäßige Start&Stop-System, dass im Stadtverkehr Verbrauch und CO2-Emissionen effektiv reduziert werden.

320 Newtonmeter Drehmoment – der Turbodiesel 1.6 Multijet

Ebenfalls 88 kW (120 PS) leistet der neue Turbodiesel 1.6 Multijet. Das maximale Drehmoment von beeindruckenden 320 Newtonmetern, das bereits bei 1.750 Touren zur Verfügung steht, garantiert hohe Durchzugskraft. Der mit einem relativ kleinen Turbolader mit variabler Schaufelrad-Geometrie ausgerüstete Vierzylinder verlangt eine Wartung nur alle 35.000 Kilometer oder nach jeweils zwei Jahren.

Herzstück des Motors ist die Multijet-Direkteinspritzung der dritten Generation, die dank spezieller Injektoren den Kraftstoff noch präziser in den Brennraum befördert. Die von Fiat erfundene Technologie realisiert bis zu acht Einspritzphasen pro Verbrennungszyklus. Durch die Möglichkeit, die beiden Haupteinspritzungen in einem einzigen modulierbaren Profil zu steuern (IRS – Injection Rate Shaping), werden Verbrauch und Emissionen um rund zwei Prozent im Vergleich zu einem konventionellen Einspritzsystem reduziert und außerdem das Geräuschniveau gesenkt. Die integrierte Abgasrückführung, die Temperaturregelung und Abgasstrom verbessert, verringert Emissionen und Verbrauch zusätzlich. Darüber hinaus arbeitet die neue Generation Multijet noch zuverlässiger, da die Einspritzdüsen mit rund 40 Prozent weniger Einzelteilen einfacher aufgebaut sind.

Im Umfeld des Turbodiesel-Triebwerks sorgen zahlreiche innovative Technologien dafür, dass der Verbrauch noch weiter gesenkt wird. Dazu gehören eine intelligente Lichtmaschine, die beim Bremsen oder im Schubbetrieb die Batterie lädt, ein optimiertes Kühlsystem sowie eine Ölpumpe mit variablem Ölstrom. Sie fördert nur jeweils so viel Schmierstoff, wie der Motor aktuell benötigt, und reduziert so den Energieverlust durch den Pumpenantrieb. Serienmäßig ist das neue Triebwerk außerdem mit Start&Stop-System ausgerüstet. Darüber hinaus verringern spezielle Öle mit niedriger Viskosität die Reibungsverluste in Motor und Getriebe.

Für vorbildliches Umweltverhalten sorgen Dieselpartikelfilter (DPF), Abgasrückführung (EGR) sowie Oxidationskatalysator. Durch die besonders kompakte Bauweise wird der Abgasgegendruck gering gehalten, was sich wiederum positiv auf Verbrauch und CO2-Emissionen auswirkt. Der Dieselpartikelfilter ist so nah wie möglich im Abgasstrom hinter dem Turbolader installiert, um den Regenerationsprozess des Filters zu optimieren. Die integrierte Bauweise der Komponenten zur Abgasreinigung führt zu geringen Abmessungen und reduzierten Gewicht der Abgasanlage.

Nicht nur für Gentlemen – der neue Fiat 500C GQ

In Ergänzung der bereits erhältlichen Limousine präsentiert Fiat in Frankfurt das Cabriolet-Sondermodell Fiat 500C GQ, das ebenfalls in Zusammenarbeit mit den Machern des anspruchsvollen Lifestyle-Magazins „Gentlemen’s Quarterly” aus dem Condé Nast Verlag entwickelt wurde. Der Fiat 500C GQ ist das Automobil für den urbanen Trendsetter. Das neue Sondermodell ist dem aufgeschlossenen Mann gewidmet, einem Freund anspruchsvoller Ästhetik, kompromisslos stilbewusst und offen für Spaß, Kultur und soziales Leben der Großstadt.

Limousine Fiat 500 GQ und Cabriolet Fiat 500C GQ sind wahlweise mit den Benzinmotoren 1.2 (51 kW/69 PS) und TwinAir (63 kW/85 PS und 77kW/105 PS) sowie als Dieselvariante 1.3 Multijet (70 kW/95 PS) erhältlich.

Beide Modelle sind an der exklusiven Bicolore-Lackierung zu erkennen: Vesuvio Schwarz Metallic im oberen Bereich der Karosserie, Colosseo Grau Metallic unten, beides getrennt von einer ringsum laufenden grauen Kontrastlinie. 16 Zoll-Leichtmetallräder mit Radnabenabdeckung mit orangem 500-Logo sowie ebenfalls orange lackierte Bremssättel (nur Fiat 500 GQ 0.9 TwinAir 105 PS) ergänzen den stilvollen Auftritt. Zierelemente in satiniertem Chrom, verchromte Spiegelkappen und das markante Emblem GQ setzen zusätzliche optische Akzente. Der unverwechselbare Look wird vervollständigt durch Seitenschürzen, sportliche Stoßfänger und dunkel getönte Scheiben hinten.

Im Innenraum erwarten schwarze Ledersitze der Manufaktur Poltrona Frau mit orangefarbenen Ziernähten und 500-Logo den Mann (und natürlich auch die Frau) von Welt. Die orangene 500 findet sich auch auf der Armaturentafel. Lederschaltknauf und Pedale in Aluminium-Optik unterstreichen den sportlichen Charakter des neuen Fiat 500C GQ.

Die Serienausstattung ist ungewöhnlich umfangreich. Sie umfasst unter anderem Klimaanlage, eine Audio-Anlage mit MP3-fähigem CD-Player und Bluetooth-gesteuerter Freisprechanlage Blue&Me für Mobiltelefone sowie ein Lenkrad mit Multifunktionstasten.

Völlig ohne Emissionen – der neue Fiat 500e

Unter der Strategie „Simply More” entwickelt Fiat Fahrzeuge, die bei kompakten Außenmaßen einen großzügigen Innenraum und eine Menge Fahrspaß bieten sowie den tatsächlichen Bedürfnissen im Alltag entsprechen. Ein Musterbeispiel dafür ist der neue, für den kalifornischen Markt entwickelte Fiat 500e. Er ist nicht nur der erste Vertreter der Baureihe, der dank Elektroantrieb völlig ohne Emissionen fährt. Gleichzeitig haben die Fiat Ingenieure eine um 13 Prozent gegenüber dem Basismodell verbesserte Aerodynamik erreicht. Rund 140 Stunden im Windkanal haben zu acht Modifikationen an der Karosserie geführt, die diesen Wert ermöglichen.

Im Innenraum des Fiat 500e haben die Designer eine gelungene Mischung des für die Baureihe typischen Retro-Stils mit dem futuristischen Look eines Elektrofahrzeugs realisiert. Die in weiß oder schwarz erhältlichen Sitzbezüge bilden einen spannenden Kontrast zu auf den Elektroantrieb hinweisenden Ausstattungsdetails, die in orange gehalten sind.

Zentrales Instrument ist ein sieben Zoll großes TFT-Display, das sämtliche Fahrzeugfunktionen und den Ladezustand der Batterien visualisiert. Eine neue Version des TomTom-Navigationssystems informiert darüber hinaus über das Ladeprogramm, Stromreserve und Energiefluss. Es leitet außerdem bei Bedarf zur nächstgelegenen Ladestation. Mit haushaltsüblichem Anschluss (240 Volt, Level-2-Onboard-Lademodul) sind die Batterien in weniger als vier Stunden aufgeladen.

Für den Antrieb sorgt ein Elektromotor mit 83 kW (111 PS) Leistung. Er ist kombiniert mit einem neu entwickelten, elektronischen Getriebe, das Gangwechsel mittels Knopfdruck ermöglicht. Fahrwerk und Chassis des Basismodells wurden entsprechend den besonderen Anforderungen eines Elektrofahrzeugs modifiziert. Dadurch bietet auch der Fiat 500e das selbe agile und sichere Fahrverhalten wie die konventionell angetriebenen Modelle der Baureihe.

Bei den Tests der US-Umweltbehörde EPA (Environmental Protection Agency) hat der Fiat 500e einen neuen Bestwert erzielt. Sein Strombedarf von 29 Kilowatt pro 100 Meilen Fahrt entspricht einem Benzinverbrauch von 108 Meilen pro Gallone (umgerechnet 2,18 Liter pro 100 Kilometer). Bei diesen Versuchen erreichte der Fiat 500e eine maximale Reichweite von rund 140 Kilometern – mehr als jedes andere in Serie hergestellte Elektrofahrzeug auf dem US-Markt. Bei einer Jahresfahrleistung von 24.000 Kilometer prognostizierte die EPA Stromkosten von rund 500 Dollar.

Begleitet wird der Fiat 500e von innovativen Angeboten, mit denen die Nutzung des kompakten Elektrofahrzeugs noch einfacher wird. So können über eine entsprechende Applikation für Smartphones beispielsweise der Ladezustand der Batterien, Stromverbrauch, Standort des Fahrzeugs sowie Navigationsanweisungen zur nächstgelegenen Ladestation abgerufen werden. Auch der automatische Versand von fahrzeugbezogenen Textnachrichten und Warnmeldungen ist möglich.

Der neue Fiat 500e ist unter Regie von Chrysler entstanden, dem Kompetenzzentrum für Elektroantriebe innerhalb der Fiat Group Automobiles. Während sich Chrysler auf diese besonders für Nordamerika wichtige Technologie spezialisiert hat, ist Fiat Vorreiter bei der Weiterentwicklung konventioneller Triebwerke. So wurden Verbrauch und Schadstoffemissionen in jüngerer Vergangenheit durch innovative Entwicklungen wie TwinAir (Zweizylinder-Turbobenziner), MultiAir (elektro-hydraulische Ventilsteuerung) und Multijet (mehrstufige Direkteinspritzung für Dieselmotoren) deutlich reduziert. Fiat ist außerdem auf dem europäischen Markt führend bei Fahrzeugen, die mit alternativen Treibstoffen wie Erdgas (CNG) oder Autogas (LPG) betrieben werden können.

Fiat Freemont Black Code – neues Topmodell für den Familien-Van

Ein weiterer Star auf dem IAA-Stand von Fiat ist der Fiat Freemont Black Code. Mit dieser besonders luxuriösen Variante erhält die siebensitzige Familienlimousine ein neues Topmodell, das die erfolgreiche Baureihe ab Anfang 2014 noch attraktiver macht. Der Fiat Freemont Black Code ist das ideale Fahrzeug für Kunden, die im Alltag einen vielseitigen Van brauchen, aber auf keinen Fall auf ihren persönlichen Stil verzichten wollen.

Als erstes von Fiat und Chrysler gemeinsam entwickeltes Fahrzeug hat sich der Fiat Freemont in seinem Segment auf Anhieb einen Spitzenplatz auf dem europäischen Markt gesichert. In den vergangenen zwei Jahren wurden rund 60.000 Exemplare verkauft. In Italien ist der Fiat Freemont seit Juli 2011 bestverkaufter Familien-Van, er rangiert dort außerdem in der Gesamtzulassungsstatistik auf Platz sieben.

Das exklusive Design des Fiat Freemont Black Code wird gekennzeichnet durch glänzend schwarze Karosseriedetails, darunter der Kühlergrill, die Abdeckkappen der Außenspiegel, die Einfassungen der Hauptscheinwerfer und die 19-Zoll-Leichtmetallfelgen. Zur erweiterten Serienausstattung gehören unter anderem die Drei-Zonen-Klimaautomatik, Cruise Control, Ledersitze sowie Sitzheizung für Fahrer und Beifahrer. Für erhöhten Komfort sorgen außerdem der schlüssellose Zugang (Keyless Entry/Go), Rückfahrkamera, elektrisch einklappbare Außenspiegel sowie der elektrisch verstellbare Fahrersitz.

Der neue Fiat Freemont Black Code verwöhnt die Passagiere darüber hinaus mit einem Entertainmentsystem der Spitzenklasse. Über den großen Touchscreen (Bildschirmdiagonale 8,4 Zoll oder rund 21 Zentimeter) werden das Navigationssystem, die Bluetooth-basierte Freisprechanlage sowie das Premium-Soundsystem bedient, das mit sechs Lautsprechern und 368 Watt Leistung für außergewöhnlichen Musikgenuss sorgt. Ein DVD-Player und ein Einschub für SD-Karten ermöglichen das Abspielen von Filmen und Musik. Darüber hinaus dient der Bildschirm für die Übertragung des Sichtfeldes der Rückfahrkamera.

Der neue Fiat Freemont Black Code wird mit Vorderrad- und Vierradantrieb (AWD)  angeboten. Für beide Varianten steht der Turbodiesel 2.0 Multijet (125 kW/170 PS) zur Verfügung, beim Fiat Freemont Black Code AWD kombiniert mit einem modernen Sechsgang-Automatikgetriebe. Ausschließlich in Kombination mit Vierradantrieb und Automatikgetriebe ist außerdem ein Sechszylinder-Benziner mit 3,6 Liter Hubraum und einer Leistung von 205 kW (280 PS) zu haben.

Mit Einführung der neuen Topversion haben Käufer des Fiat Freemont die Wahl aus vier Ausstattungsvarianten (Freemont, Urban, Lounge und Black Code), Vorderrad- und automatisch zuschaltendem Vierradantrieb sowie drei Motoren: dem Turbodiesel 2.0 Multijet in zwei Leistungsstufen (103 kW/140 PS oder 125 kW/170 PS) und dem V6-Benziner aus der Pentastar-Familie, der 205 kW (280 PS) leistet. Der Vierradantrieb ist stets mit dem Sechsgang-Automatikgetriebe gekoppelt.

Die Präsentation von Fiat auf der IAA 2013 in Frankfurt

Der Schwerpunkt der Präsentation von Fiat auf der Internationalen Automobil-Ausstellung in Frankfurt liegt auf den neuen Modellen Fiat 500L Living (zu sehen als Fünf- und als Siebensitzer), Fiat Panda 4×4 Antartica und Fiat Freemont Black Code.

Darüber hinaus zeigt die italienische Marke aber auch einen repräsentativen Querschnitt durch das breitgefächerte Angebot innovativer und besonders umweltfreundlicher Fahrzeuge. So ist neben dem rein elektrisch fahrenden Fiat 500e auch ein Fiat Panda Trekking TwinAir Natural Power zu sehen, dessen mit Benzin oder Erdgas arbeitender Zweizylinder-Turbomotor gerade zum „Best Green Engine of the Year 2013″ gekürt wurde. Ein optisches Highlight ist ein Fiat 500L in Bicolore-Lackierung: zur roten Karosserie trägt er ein weißes Dach.

Fiat Panda 4×4 Antartica
Kraftstoffverbrauch kombiniert l/100 km: 3,9 – 4,2.
CO2-Emissionen in g/km kombiniert: 95 – 104.

Fiat 500 GQ und Fiat 500C GQ
Kraftstoffverbrauch kombiniert l/100 km: 3,9 – 6,1.
CO2-Emissionen in g/km kombiniert: 92 – 140.

Fiat Freemont
Kraftstoffverbrauch kombiniert l/100 km: 6,4 – 7,3.
CO2-Emissionen in g/km kombiniert: 169 – 194.

Fiat 500L Living
Kraftstoffverbrauch kombiniert l/100 km: 4,0 – 4,8.
CO2-Emissionen in g/km kombiniert: 105 – 120.

Alle Verbrauchsangaben und Emissionswerte nach RL 80/1268/EWG.